Sichere Website: Grafik von einem Dieb mit Beute

19. Januar 2016

Brauche ich eine sichere Website? Und was kann ich dafür tun?

Sichere Website: Grafik von einem Einbrecher mit Beute

Hacker haben kein Interesse an Ihrer Website? Leider doch! Viele Menschen denken, dass ihre Website nicht groß oder wichtig genug ist, um das Ziel von Hackerangriffen zu werden. Das stimmt leider nicht! Schon mit ganz einfachen Mitteln können Sie grundlegendes für die Sicherheit Ihrer Website tun.

Hackerangriffe laufen meist automatisiert ab. Diese Angriffe richten sich dann an viele tausend Websites in kurzer Zeit.

Viele von diesen Hackerangriffen sind vergleichbar mit einem „faulen“ Einbrecher. Dieser rüttelt in kurzer Zeit an vielen Haustüren und schaut, ob eine Tür möglicherweise nicht abgeschlossen ist. Hat er Glück, steht er sofort im Haus.

Was können Sie also tun für eine sichere Website?

Zunächst ganz simpel: Denken Sie sich ein sicheres Passwort aus!
“Passwort”, „12345“ oder „Schatz“ und jedes real existierende Wort sind sofort geknackt! Ein „fauler“ Hacker nutzt hierfür den Wörterbuchangriff – ein spezielles Programm probiert in kurzer Zeit alle Wörter eines Wörterbuches aus. Ein hochwertiger handelsüblicher Computer kann ohne Probleme mehrere hundert Millionen Wörter pro Sekunde testen.
Auch Wort-Zahlenkombinationen wie „Karate99“ sind in Sekundenschnelle gehackt.

Um „faulen“ Hackern das Leben schwer zu machen sollten Sie bei der Passwortvergabe auf folgendes achten:

  • rein zufälliges Passwort bestehend aus Groß- und Kleinbuchstaben, Sonderzeichen und Zahlen
  • mindestens 8 Zeichen lang (das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik empfiehlt sogar mindestens 12 Zeichen)
  • Ändern Sie Ihr Passwort regelmäßig
  • Speichern Sie Ihr Passwort nie unverschlüsselt (in lesbarem Text) auf Ihrer Festplatte
  • Verraten Sie Ihr Passwort niemals
  • Benutzen Sie kein Passwort, das Sie bereits an anderer Stelle verwenden
  • Passwörter nicht per E-Mail versenden

Tipp: Um sich ein kompliziertes Passwort auch merken zu können, denken Sie sich einen Satz mit verschiedenen Wörtern aus.

Dieser Satz sollte Sonderzeichen und Zahlen beinhalten. Verwenden Sie für Ihr Passwort nur die Anfangsbuchstaben. Manche Buchstaben wie „i“ oder „l“ können zu einer „1“ umfunktioniert werden. Ein gutes Passwort wäre also Ms1a&pmmZ3M1 – zu merken: Morgens stehe ich auf und putze mir meine Zähne drei Minuten lang.

Um für eine sichere Website zu sorgen, seien Sie bitte auch bei Ihrem Benutzernamen kreativ. Standard-Benutzernamen, wie z.B “admin”, wird ein „fauler“ Hacker zuerst testen… und oft funktioniert das auch!

Übrigens: Web-Sicherheit gehört auch zum Leistungsangebot von RADAR. Sprechen Sie mich gerne darauf an!

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Dipl.-Des. Ariane Tillmann von RADAR schreibt hier über Webdesign, Nachhaltigkeit und authentische Markenkommunikation.